Lange + Durach ist ein Büro für Gestaltung in Köln. Wir – Manu Lange und Elli Durach – gestalten Ausstellungen, Publikationen und Erscheinungsbilder überwiegend für Museen und Kulturinstitutionen.
Grafische Gestaltung beginnt für uns mit einem Rundgang durch die Räume, in denen eine Ausstellung entstehen wird. Wir sichten das Material, das einen Katalog tragen soll, und schauen, was das Haus bereits mitbringt. Aus diesem Vorgefundenen entwickelt sich die Gestaltung – im Austausch mit dem Ort, den Inhalten und den vorhandenen Möglichkeiten.
Wir sind im Dialog mit Kuratorinnen und Kuratoren, mit der Ausstellungsarchitektur und später mit Druckereien, Malerbetrieben und den Monteuren, die die Beschriftung an die Wand bringen. Wir begleiten den Prozess bis in seine praktische Umsetzung. Denn diese Abstimmungen, das genaue Arbeiten an Übergängen und Details, gehören für uns zur Gestaltung selbst – und damit zu einer Ausstellung, die als Ganzes funktioniert.
Je nach Aufgabe erweitern wir unser Team um erfahrene Partnerinnen und Partner aus PR und Consulting, Fotografie, Text, Programmierung und Ausstellungsarchitektur. So entstehen interdisziplinäre Lösungen, die präzise auf das jeweilige Projekt zugeschnitten sind.
Viele unserer Auftraggeber begleiten wir über lange Zeiträume: Für die Stiftung museum kunst palast (heute: Kunstpalast) in Düsseldorf waren wir von 2001 bis 2011 tätig, das Wallraf-Richartz-Museum betreuen wir seit 2008, das Museum Schloss Moyland über zehn Jahre. Hinzu kamen Projekte für die Bundeskunsthalle, die Schirn Kunsthalle Frankfurt und die Architektenkammer NRW.
Manu Lange und Elli Durach
Manu Lange kam nach ihrer Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Basel nach Köln und studierte an der KISD (Köln International School of Design) bei Prof. Dr. Michael Erlhoff. Praktika im Modellbau bei O. M. Ungers und am Filmset von Peter Greenaway prägten ihren Blick auf Raum, Bild und Inszenierung. 1996 wurde ihre Diplomarbeit zur Gestaltung von Plätzen im öffentlichen Raum mit dem Lucky Strike Junior Designer Award ausgezeichnet.
Elli Durach studierte Grafik-Design an der Schule für Gestaltung in Ravensburg, arbeitete anschließend in einer Kölner Werbeagentur und machte sich 1995 als Gestalterin selbstständig. Zu ihren frühen freien Arbeiten gehörten Buchumschläge sowie Projekte für Theaterfestivals, Jazztage und ein Modelabel.
1998 entstanden die ersten gemeinsamen Projekte, 1999 bezogen wir unser erstes Büro in der Lichtstraße in Ehrenfeld, 2000 gründeten wir Lange + Durach.
Seit 2010 arbeiten wir am Eigelstein, zwischen Torburg und Hauptbahnhof. Unsere Räume sind zugleich Büro und Ort für eine lebendige Bürogemeinschaft. Über die Jahre waren hier unter anderem Coepto, ein Startup für Marketing und Verpackungsdesign, und Must, ein Büro für Stadtplanung, zu Hause. Heute teilen wir die Räume mit der Agentur für Gastrosophie, Ludifferent für Gesundheitskommunikation und der Ausstellungsarchitektin Nicole Miller, mit der uns zahlreiche gemeinsame Ausstellungsprojekte verbinden.
Was den Büroalltag besonders macht? Austausch über die Arbeit und alles, was darüber hinausgeht. Gemeinsames Kochen und Essen – und natürlich unsere große Dachterrasse, auf der auch gefeiert wird.
Arbeitsbereiche
Ausstellungsgrafik – Beschriftungssysteme (Wandtexte, Labels), Raumgrafik/-Farben – von der Konzeption bis zur Montage.
Publikationen – Ausstellungskataloge, Künstlerbücher, Begleithefte. Papier, Druckverfahren und Bindung gehören für uns zum Konzept, nicht zur Produktion. Wenn es darauf ankommt, stehen wir beim Andruck an der Maschine und stimmen die Farben ab, bevor die Auflage läuft.
Erscheinungsbilder und Kommunikation – für Museen, Institutionen und Projekte – von der Wortmarke über Plakate und Einladungen bis zur Kampagne.
Digitales – Websites und digitale Publikationen, gemeinsam mit spezialisierten Entwicklern.
Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.
Kundenarchiv
Architektenkammer NRW, Düsseldorf
Thonet – Kultstühle, 2013
KidS – revisited, 2006
Image-Aktion Landschaftsarchitekten, 2006
Bonner Kunstverein, Bonn
Corporate Design und grafische Gesamtbetreuung von 2004 bis 2015
Bundeskunsthalle, Bonn
WER WIR SIND. Fragen an ein Einwanderungsland, 2023
Die Oper ist tot – Es Lebe die Oper! 2022
Beuys – Lehmbruck. Denken ist Plastik, 2021
California Dreams. San Francisco – ein Portrait, 2019
Ernst Ludwig Kirchner. Erträumte Reisen, 2018
Clemens Sels Museum, Neuss
Ausstellungskataloge:
Gewagte Visionen, 2023
Vorsicht Glas!, 2020
Geliebte Feinde – Symbolismus heute, 2016
Italien so nah. Johann Anton Ramboux, 2016
Rita Rohlfing, 2015
Corporate Design:
Clemens Sels Museum – Neustart 2014
Deichtorhallen, Hamburg
ReDesign Internetauftritt, 2010
documenta 14, Kassel
documenta – Besucher Lounge 2017
Draiflessen Collection, Mettingen
Räume hautnah, 2024
Fäden. Die symbolische Bedeutung des Fadens für das menschliche Leben, 2023
MODEBILDER. Die 1920er-Jahre in C&A-Werbeanzeigen, 2020 www.draiflessen.com/digitals
Phänomen Familienunternehmen, 2016
Edwin Scharff Museum, Neu-Ulm
Ausstellungskataloge: Tanz wird Kunst, Teil 1 + 2, 2024–2025
Franz Marc Museum, Kochel am See
Elfriede Lohse-Wächtler. „Ich als Irrwisch“, 2025
Franz Marc. Das Reh fühlt, 2024
Gustav-Lübcke-Museum, Hamm
Museumswebsite, 2021, https://www.museum-hamm.de/
Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv, Köln
100 Jahre RBA – das Rheinische Bildarchiv feiert, 2026
Herbert Döring-Spengler, 2025
Geliebt – Gehasst – Gegessen, 2024
M‘r welle en neu Stadt baue, 2023
Historisches Museum, Frankfurt
Kleider in Bewegung. Frauenmode seit 1850, 2020
Jaglaproject, Köln
Broken Lines. Kalligrafische Bilder von Karlheinz Deutzmann, 2025
Silent Cut. Analoge Papiercollagen von Karlheinz Deutzmann, 2024
COSA NOSTRA. COlogne Selected Artists, 2014 (Jagla Ausstellungsraum)
Jüdisches Museum, Frankfurt
Bild dir dein Volk! Axel Springer und die Juden, 2012
Wolfgang Kliege, Jüchen
Schriften und Geschichten, 2008–2024
Kölnisches Stadtmuseum
Marta Bogdańska, Artist Meets Archive, Internationale Photoszene Köln, 2025
KölnMesse, Sonderschau der 36. Westdeutschen Kunstmesse
Museum Thonet 2005
Kunstbeirat der Stadt Köln
Ring-Buch. Projekte des StadtLabors für Kunst im öffentlichen Raum, 2022
Landesmuseum Mainz
Max Slevogt. Neue Wege des Impressionismus, 2014
Lehmbruck Museum, Duisburg
Die Befreiung der Form. Barbara Hepworth, 2023
https://artdone.wordpress.com/2023/08/09/barbara-hepworth-meisterin-der-abstraktion-im-spiegel-der-moderne/liberation-of-form-barbara-hepworth-a-master-of-abstraction-in-the-mirror-of-modernism-exhibition-view-2023-lehmbruck-museum-duisburg-artdone-9/
Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt
NOK. Ein Ursprung afrikanischer Skulptur, 2013
Marta Herford
Asche und Gold. Eine Weltenreise, 2011
Things are Queer. Highlights der Sammlung UniCredit, 2011
Museum Ludwig, Köln
Russische Avantgarde / Projektreihe im Museum Ludwig, 2009–2010
Band 1 und 2 noch zu erwerben https://www.artbooksonline.eu/art-69728
Museum für Ostasiatische Kunst, Köln
Der gebaute Raum, 2027
Schichten und Schnitte, 2026
Museum Schloss Moyland
Marianne Pohl, Katalog, 2025
Franz Joseph van der Grinten und seine Sammlung, 2023
Erwin Heerich. Plastiken, Zeichnungen, grafische Serien, 2022
Joseph Beuys und die Schamanen, Katalog, 2021
Natura Artis Magistra, 2020
Joseph Beuys – Hasengräber, 2019
Joseph Beuys – Gestempelte Multiples, Drucksachen und Fotografien, 2019
Herzenssache – Wilhelm Busch malt, 2019
Publikationsreihe „Kunst.Bewegt“, 2018/2019
Die Zweite Haut, 2018
Tea Mäkipää – early harvest, 2017
Liebling Moyland. Unsere Sammlung – Deine Geschichte, 2017
Lasst Blumen sprechen! Blumen und künstliche Natur seit 1960, 2016
Natur als Kunst. Landschaft im 19. Jahrhundert in Malerei und Fotografie, 2016
Lori Nix. The power of nature, 2015
Around the world. Farbfotografie vor 1914, 2015
Wege zu Gabriele Münter und Käthe Kollwitz, 2014
Der Himmel so weit. Landschaftsdarstellungen der Niederrheinlande, 2014
Museum Schnütgen, Köln
Drachen – Mythos und Wirklichkeit, 2027
Glaube mit Humor, 2025
Licht in dunklen Zeiten, 2025
Neupräsentation der Sammlung, 2024
Schreine und Steine aus St. Pantaleon, 2023
Magie Bergkristall, 2022
Von Frauenhand, 2021
Meister Arnt der Bilderschneider, 2020
Skulptur im Blick der Kamera. Alfred Tritschlers Fotografien, 2019
Seide statt Sünde, 2013
Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln
Made in Oceania. tapa – Kunst und Lebenswelten, 2013
RischArt Projekte, München
Gute Fahrt, 2004
Meister-Maler, 2006
achthundertfünzig, 2008
Kunstrausch, 2011
Schirn Kunsthalle, Frankfurt
Paparazzi!, 2014
Yoko Ono. Half-A-Wind Show. Eine Retrospektive, 2013
Gustave Caillebotte, 2012
Schloss Benrath, Düsseldorf
„Entdeckerheft“, 2022
Stadtbibliothek, Köln
Relaunch Corporate Design, 2022
Stiftung museum kunst palast, Düsseldorf (heute: Kunstpalast)
Grafische Gesamtbetreuung von 2001 bis 2011
Le Grand Geste. Informel und abstrakter Expressionismus, 2010
Per Kirkeby, 2009
Diana und Actaeon. Der verbotene Blick auf die Nacktheit, 2008
Caravaggio. Auf den Spuren eines Genies, 2006
Museumsmagazin oh! cet écho!, vier Ausgaben, 2001–2007!
und noch vieles mehr
Thomas Rentmeister
Ausstellungskatalog „Zwischenlandung“, 2005
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
B(L)OOMING, 2025/2026
Schweizer Schätze, 2025
PARIS 1863–1874. Revolution in der Kunst, 2024
Susanna. Bilder einer Frau vom Mittelalter bis MeToo, 2022
Entdeckt! Maltechniken... 2021
Bon Voyage, Signac! 2021
Unter die Haut, 2021
Carlo Carlone, 2020
Poesie der See, 2020
Inside Rembrandt, 2019
Es war einmal in Amerika, 2018
Neugestaltung der Barock-Abteilung, 2018
Wallrafs Erbe, 2018
Tintoretto – A star was Born. 2017
PARIS ERWACHT! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde, 2017
Republik der Kinder. Sammlungspräsentation in der Barockabteilung, 2016–2017
Von Dürer bis van Gogh. Sammlung Bührle trifft Wallraf, 2016
Mit den Impressionisten entlang der Seine, 2015
Die Kathedrale, 2014
1912 – Mission Moderne, 2012
Artisten der Linie, 2012
Cabanel by Christian Lacroix, 2011
Entwicklung des Maskottchens „Willi“, 2010
Die Landschaften. Liebermann, Lovis, Corinth, 2010
Der Mond, 2009
Impressionismus. Wie das Licht auf die Leinwand kam, 2008
vision.ruhr, 2000
Katalog zur Austellung, Zeche Zollern II/IV in Dortmund
Fotoshooting im neuen Büro, Eigelstein 2010. Fotos: Eberhard Weible.
SCHÖNE AUSSICHTEN …
„Im Kern ist der Eigelstein so klein wie kein anderes Kölner Veedel, im Grunde nur eine Straßenverbindung zwischen dem Ebertplatz und dem Hauptbahnhof.“
Seit 2010 sind wir mittendrin!
Im Zentrum steht die mittelalterliche Eigelsteintorburg, heute Ausstellungsort und Sitz der Freien Jazz Haus-Schule. Rundherum trifft Geschichte auf Gegenwart: Widerstand und Rotlicht, Kölsch und Istanbul, Trödelläden, Kebab-Buden und Kneipen, die wie verlängerte Wohnzimmer funktionieren.
Der Eigelstein war immer rau, vielfältig und eigenwillig. Heute verändert er sich: Die Straße ist autofrei und zur Fahrradstraße geworden, Parkplätze weichen Außengastronomie. Aus der rauen Kante Richtung Hauptbahnhof wird langsam ein Szeneviertel – wir hoffen sehr, dass der Eigelstein dabei seinen besonderen Charme behält.